Am 6. Juni 1944 läutete die Landung der Alliierten an den verminten Stränden der Normandie die endgültige Niederlage des
Dritten Reiches ein. Dieser Wendepunkt in der Geschichte wurde von den Alliierten zwei Jahre vorbereitet. Zum Plan gehörten u.a. Täuschungsmanöver des britischen und amerikanischen Geheimdienstes im gewaltigen Maßstab. Noch bevor die Invasion begann, kostete sie Tausende alliierter Soldaten das Leben. Auf deutscher Seite wurde währenddessen unter der Führung von Feldmarschall Rommel fieberhaft am Ausbau der Verteidigungsanlagen des sog. „Atlantikwalls“ gearbeitet. Denn auch wenn die Nazi-Propaganda die Befestigungen als unüberwindbar aufbauschte, waren sich die deutschen Experten vor Ort sehr wohl bewusst, dass die Fakten anders aussahen. Die Luftüberlegenheit der Briten und Amerikaner machte schon seit langem den Nachschub im Westen immer schwieriger. Als der Morgen des 6. Juni 1944 anbrach, sollte sich zeigen, ob der ausgeklügelte Plan der Alliierten aufgehen würde oder ob Rommels Befestigungen und MG-Nester den 150.000 beteiligten Landungstruppen „den längsten Tag ihres Lebens“ bereiten würden ...