Der Film beginnt mit der Geburt von Hans, der im nationalsozialistischen Deutschland groß wird. Bereits früh lernt er in der Hitler-Jugend die fabelartige Geschichte von Hitler, der als Ritter in strahlender Rüstung Germania vor der bösen Hexe Demokratie rettet. So werden die Kinder an nationalsozialistisches Gedankengut herangeführt. Als Hans eines Tages krank und bettlägerig wird, kommt bald ein Offizier der Nationalsozialisten, um ihn zu holen und droht der Mutter implizit, dass Hans bald wieder gesund werden solle, sonst werde er euthanasiert. Als Hans gesundet wieder in die Schule geht, besprechen die Kinder einen Comic, in dem ein Fuchs einen Hasen frisst: Hans empfindet Mitleid für den Hasen, wird dafür aber bestraft, bis er der Ideologie folgt und dafür - wie seine Mitschüler - plädiert, dass der Hase zu schwach war, um zu überleben. Nach einer Bücherverbrennungsepisode sehen wir schließlich den erwachsenen Hans, der nun der Partei treu ergeben ist, bis er schließlich mit unzähligen Anderen in den Krieg zieht und in ein anonymes Grab fällt.