Sergeant York

Originaltitel:
Sergeant York
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
134 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
2 July 1941
Literarische Vorlage:
Produzent:
Schnitt:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Alvin York wächst in den verlassenen Gegenden Tennesees auf. Er ist ein sorgloser Rowdy, der durch den Einfluss des Dorfpfarrers die Bedeutung des Glaubens erkennt. Alvin ist ein geschickter Jäger und kann gut mit dem Gewehr umgehen. Sein bester Trick ist das Nachahmen eines Truthahnsrufs, mit dem er die Vögel vor seine Flinte lockt. Er geht zur Armee und wird nach Frankreich verschifft, wo man seine Fähigkeiten bald zu schätzen weiss. An einem einzigen Tag erschiesst er im Alleingang 20 feindliche Soldaten und bringt damit 132 weitere dazu, sich zu ergeben. Dafür erhält er die höchsten alliierten Orden unter anderem die Ehrenmedaille des amerikanischen Kongresses, womit er der höchstdekorierte einfache Soldat des Ersten Weltkriegs wird. Dabei ist York kein blutrünstiger Killer sondern ein Mann, der lange mit seinen religiösen Überzeugungen ringen musste, um doch töten zu können.
Literatur:
David D. Lee. Sergeant York. An American hero. Lexington: University Press of Kentucky, 2002.

Robert Brent Toplin. History by Hollywood. The Use and Abuse of the American Past. Urbana: University of Illinois Press, 1996.
Bemerkungen:
Der echte Alvin York lehnte 20 Jahre lang jedes Angebot, sein Leben zu verfilmen ab und zog es vor unerkannt als Farmer und Lehrer zu arbeiten.
Am Ende gelang es Warner Bros., ihn zu überzeugen, indem sie ihm zusicherten, dass seine Geschichte mit größter Integrität und Würde erzählt werde - und indem sie ihm sie ihm eine größere Summe für seine Erzeihungsarbeit bereitstellten.
Der Film kam in die Kinos, als die USA gerade ihre Rüstungsanstregungen für einen bevorstehenden Krieg ankurbelten. natürlich hoffte man, dass der zur Legende geworden York möglichst viele junge Leute dazu bewegen würde, sich freiwillig zu melden.
In mehreren Filmen wird "Sergeant York" erwähnt. Bereits zwei Jahre nach seinem Erscheinen gab es in "Guadalcanal Dairy" (1943) eine Szene, in der ein Marine japanische Soldaten mit dem Truthahn-Lockruf in sein Schussfeld lockt und daraufhin von seinem Kameraden gefragt wird: "Wer bist Du, Sergeant York oder Gary Cooper?"
Erhältlich:
VHS