Sommer 1918: Der Ausgang des Krieges ist noch offen. Die deutsche Flotte liegt nutzlos in den Häfen. Der Sohn von Kapitän Klockow, der als Leutnant unter seinem Vater dient, hält die Untätigkeit nicht länger aus und meldet sich zur U-Bootflotte. Da bricht die Revolution aus. Kurz darauf kommt der Befehl des Kaisers, die gesamte Flotte solle gegen den Feind fahren. Die Matrosen weigern sich, aus Angst in einem ohnehin verlorenen Krieg in letzter Sekunde verheizt zu werden und reissen dem Kapitän Klockow die Achselstücke herunter. Während des allgemeinen Aufruhrs treffen die Ergebnisse der Waffenstillstandsverhandlungen ein. Die deutsche Flotte soll in einem neutralen Hafen interniert werden. Während die einen fürchten, dass wenn die Schiffe nicht in die Internierung geführt werden, die Engländer die Küste besetzen werden, glauben vor allem die Matrosen an eine Chance für den Frieden: "Zur Weltverbrüderung nach England! Am Sonntag spielen wir mit den Tommies Fussball!". Diese Hoffnungen werden enttäuscht. Bei der Ankunft der Flotte in Scapa Flow werden die Schiffe von den Engländern auf das Strengste kontrolliert. Sieben Monate warten die Männer auf das Ende der Friedensverhandlungen. Als das Ergebnis feststeht, wird entschieden, die Flotte nach dem Setzen der Kriegsflagge selbst zu versenken.