What Price Glory

Originaltitel:
What Price Glory
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
116 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
23 November 1926
Literarische Vorlage:
Maxwell Anderson/ Laurence Stallings. Three American plays. New York: Harcourt, Brace and Company, 1926.
Produzent:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Während ihrer Stationierung in China und auf den Philippinen geraten die beiden Marines Flagg und Quirt bei mehreren Trinkgelagen und Handgemengen immer wieder aneinander, nicht zuletzt weil sie beide in das gleiche Mädchen, die freche Shanghei Mabel, verliebt sind. 1917 werden beide nach Frankreich versetzt, wo Flagg, mittlerweile Captain, eine Affaire mit der verführerischen Charmaine beginnt, der Tocher des Gastwirts. Doch dann taucht Quirt auf und kommt ihm auch hier wieder in die Quere. Inmitten des Grossen Krieges führen die beiden Streithähne ihren Privatkrieg weiter. Sobald sie nicht an die Front müssen, buhlen die beiden um die Aufmerksamkeit Charmaines. Nachdem Quirt und Flagg eine heftige Schlacht heil überstanden haben, planen beide sich wegen Charmaine unerlaubt von der Truppe zu entfernen. Doch als dann die Pflicht ruft, marschieren die Unversöhnlichen Schulter an Schulter an die Front.
Literatur:
Bemerkungen:
Stalling und Andersons grimmige Komödie über den Ersten Weltkrieg verursachte bereits nach seiner Premiere am Broadway 1924 eine große Kontroverse. Das Stück wurde wegen seiner "unverhüllten" Sprache heftigst angegriffen, eine Gruppe Politiker versuchte gar, es gerichtlich verbieten zu lassen, weil Walsh angeblich Offiziere und militärische Traditionen lächerlich mache. Ein Stück, das solche Reaktionen hervorrief wurde natürlich ein Erfolg. Zwei Jahre nach seiner Premiere entstand das Drehbuch für den Film.
Die Schlachtszenen waren zum Teil äußerst schockierend und wurde als besonders realistisch betrachtet - tatsächlich kam sogar ein Mann bei den Dreharbeiten ums Leben. Eine dieser Szenen zeigt, wie eine Gruppe Soldaten im Schützengraben durch Explosion einer Mine lebendig begraben wird.
Zuschauer, die von den Lippen lesen können, werden entweder amüsiert oder entsetzt sein über die ständigen Flüche der Hauptdarsteller. McLaglen und Lowe wurde bei den Dreharbeiten erlaubt, sich gegenseitig mit allen Obzönitäten zu belegen, die ihnen in den Kopf kamen. Die strengen Hollywood-Regeln wurden trotzdem eingehalten - es war schließlich ein Stummfilm.
1952 drehte John Ford ein Remake. Er hatte bereits für diese erste Fassung bei einer Szene Regie geführt. Barry Norton, der hier Lewisohn spielt, tritt im Remake als Priester auf.
Erhältlich: