Februar 1915, nahe Besançon: die französische Armee rekrutiert in einem kleinen Dorf junge Männer für den Krieg, unter ihnen auch den Dorfschmied Lucien Bersot. Es bleibt ihm kaum die Zeit, sich von seiner Frau und seiner kleinen Tochter zu verabschieden, bevor er an die Front geschickt wird.
Bei der Einkleidung erhält er anstelle der berühmten roten Uniformhose der französischen Armee eine beige Hose aus Tuch, da keine andere mehr zur Verfügung steht. Zusammen mit seinen Kameraden lernt Lucien das Grauen des Grabenkrieges kennen. Der General hat schlossen, dass das Regiment einen Ablenkungsangriff unternehmen soll, um die Aufmerksamkeit des Feindes von der Stadt Soisson in den Ardennen abzuwenden. Als dieses Ziel nicht erreicht wird, entlässt Colonel Auroux den diensthabenden Leutnant und setzt an dessen Stelle den ehrgeizigen Leutnant André ein, „um im 60. Regiment die nötige Disziplin wiederherzustellen“.
Lucien Bersot trägt immer noch seine beige Tuchhose und bittet wegen der Kälte um eine richtige Hose. Leutnant André, der für seine Unnachgiebigkeit bekannt ist, verlangt vom einfachen Soldaten Bersot die schmutzige und blutverschmierte Hose eines gefallenen Kameraden zu tragen. Als er sich dem widersetzt, straft der Leutnant ihn mit acht Tagen Gefängnis und rapportiert das Geschehene seinem Vorgesetzten Auroux. Plötzlich steht Lucien vor Gericht wegen „Gehorsamsverweigerung angesichts des Feindes“ – ein sicheres Todesurteil. Obwohl er längst zum Spielball der Strategie von Colonel Auroux geworden ist, kann Bersot immer noch nicht glauben, dass er erschossen werden soll.