Nackt unter Wölfen

Originaltitel:
Nackt unter Wölfen
Weitere Titel:
Naked Among Wolves
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
116 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
10 April 1963
Literarische Vorlage:
Bruno Apitz. Nackt unter Wölfen. Halle: Mitteldeutscher Verlag, 1958.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die polnische Häftlinge des KZs Buchenwald schöpfen neue Hoffnung, als sie Gerüchte hören, dass alliierte Truppen auf ihr Lager vorrücken. Als eine Gruppe Gefangener von Auschwitz verlegt wird, gelingt es einen vierjährigen Jungen in einem Koffer ins Lager zu schmuggeln. Der Kleine, geboren in Auschwitz, ist Jude und würde sicher getötet, sobald er entdeckt würde. Eine Gruppe der Häftlinge beschließt, das Kind vor den Deutschen zu beschützen. Obwohl selbst die Kapos das Kind nicht aus Buchenwald herausbringen können, gelingt es ihnen, den Jungen zuverstecken, indem sie ihn innerhalb des Lager von einem Ort zum nächsten bringen, während die Deutschen die Baracken Stück für Stück durchsuchen. Eine Zeit lang bleibt der Junge trotz Drohungen und Folter der SS-Männer unentdeckt, und wird dadurch zu einem Symbol des Kampfes zwischen Wächtern und Gefangenen. Schließlich wird der Kleine doch gefunden, für ihn und alle dsie ihm geholfen haben ein sicheres Todesurteil. Nur die alliierte Invasion und die Panzerpatrouillen können sie noch vor dem Tod bewahren.
Literatur:
Bruno Heilig: Menschen am Kreuz: Dachau - Buchenwald. Weitra: Verl. Publ. No 1, Bibliothek der Provinz, 2002.

Kirsten Holm; Kirsten Wulf (Hrsg.): Stimmen aus Buchenwald: Ein Lesebuch. Göttingen: Wallenstein-Verlag, 2002.
Bemerkungen:
Wurde teilweise an Originalschauplätzen in Buchenwald gedreht.
Erhältlich: