Der lachende Mann - Bekenntnisse eines Mörders

Originaltitel:
Der lachende Mann - Bekenntnisse eines Mörders
Weitere Titel:
The Laughing Man
Originallänge:
66 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
9 February 1966
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Der Film beinhaltet ein Interview mit Siegfried Friedrich Heinrich Müller, genannt Kongo Müller. Siegfried Müller war in den 1960er Jahren ein bekannter Söldner in Afrika und an der Niederschlagung des Simba-Aufstands im Kongo beteiligt. In dem vor der laufenden Kamera im angetrunkenen Zustand gegebenen Interview erklärt Müller stolz im Kongo für die westlichen Werte gekämpft zu haben. In den Kämpfen im Kongo wurden sechs Söldnerkommandos eingesetzt, von denen Müller eines kommandierte. Durch ihr brutales Vorgehen wurden die Söldner schnell als „die Schrecklichen“ bekannt.
Literatur:
Christian Bunnenberg. Der "Kongo-Müller" - Eine deutsche Söldnerkarriere. Berlin: Lit, 2007.

Otto Köhler. Kongo-Müller oder Die Freiheit, die wir verteidigen. Mit einem Stenogramm von Alexander Mitscherlich. Frankfurt/M.: Bärmeier u. Nikel, 1966.
Bemerkungen:
Der Film löste heftige Auseinadersetzungen um die von der DDR erhobenen Anschuldigungen an die BRD aus "Handlanger eine US-Imperialismus" zu sein. In "Der lachende Mann - Bekenntnisse eine Mörders" gelang es Walter Heynowski und Gerhard Scheumann den angetrunkenn "Kongo Müller" zu interviewen, der angab im Kongo für die westlichen Werte gekämpft zu haben.

Der lachende Mann gewann auf dem Internationalen Dokumentarfilmfest in Leipzig 1966 den Sonderpreis der Jury.

Der Film durfte längere Zeit in der BRD nicht ausgestrahlt werden.
Erhältlich: