Kiki und Tiger

Originaltitel:
Kiki und Tiger
Weitere Titel:
Kiki and Tiger
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
55 min. , Farbe
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
„Kiki und der Tiger“ ist die Geschichte über eine in den 90er Jahren in Europa unmögliche Freundschaft. Während im Kosovo der Bürgerkrieg vor der Tür steht, trotzen in Deutschland ein junger Serbe , Tiger(Lenn Kudrjawizki), und ein illegal eingereister Albaner, Kiki (Stipe Erceg), allen gesellschaftlichen Widerständen. Nachdem Kiki von den Serben aus seinem Heimatdorf vertrieben wurde, versteckt er sich bei seinem besten Freund, dem in Deutschland aufgewachsenen Serben, der mit dem ganzen «Nationalismusgetue» in seinem Heimatland nichts anfangen kann. Erst Sofie (Monika Ebert) und die Intrige von Tigers Vater Milo (Marek Wlodarczyk) schüren Eifersucht und Misstrauen, das Tiger zum Verrat an seinem besten Freund treibt. Kiki und Tiger weiß nicht nur von der Überwindung ethnischer Grenzen zu berichten, denn was als Sozialstudie beginnt, gerät schließlich zum regelrechten Eifersuchtsdrama. Erzählt wird von der Grausamkeit des Krieges und von Völkerhaß, entwürdigendem Leben im Untergrund und drohender Angst vor Abschiebung, verlockendem Drogensumpf und verdrängten Gefühlen. Tatsächlich aber beruht Kiki und Tiger auf einer wahren Geschichte.
Literatur:
Bemerkungen:
Erhältlich: