Der zehnjährige Bill erlebt die deutschen Luftangriffe auf London während des Zweiten Weltkriegs. Da alle Männer eingezogen wurden, bleibt Bill zu Beginn des Krieges mit den Frauen allein im Haus zurück. Mit grossäugigem Staunen und lebhafter Fantasie betrachtet Bill den Krieg als grosses Abenteuer, eine blosse Fortsetzung seiner Welt voller Ritter, Zinnsoldaten und Kriegsspielen. Die Luftangriffe werden häufiger und Billys Mutter bemüht sich, die Familie in Abwesenheit ihres Mannes zusammenzuhalten. Billy versucht sich mehr und mehr der Aufsicht und Fürsorge der Frauen zu entziehen. Seine Schwester Dawn verliebt sich in einen kanadischen Soldaten, von dem sie ein Kind erwartet. Als die Bomben schließlich das Haus der Familie treffen, sind sie gezwungen, zu Billys grantelnden Grossvater aufs Land zu ziehen, wo sie den rest des Sommers in einem ungewöhnlichen Idyll verbringen, doch umgeben vom Krieg.