Das Goebbels-Experiment

Originaltitel:
Das Goebbels-Experiment
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
107 min. , Farbe
Uraufführung:
14 April 2005
Literarische Vorlage:
Lutz Hachmeister/ Michael Kloft (Hg.). Das Goebbels-Experiment. Propaganda und Politik. München: Dt. Verl.-Anstalt, 2005.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Diese Dokumentation berichtet über den Werdegang des Propagandaministers Joseph Goebbels zur Zeit des Naziregimes, bis hin zu seinem Selbstmord im April 1945. Ein Großteil der Szenen besteht aus Originalaufnahmen von den 20er Jahren bis zum Kriegsende, sowie aus Ausschnitten der Wochenschau. Dazu wird aus den Tagebüchern und Reden Goebbels gelesen. Das Experiment ist es ein Psychogramm des mächtigen Mannes in der Führungsclique des Dritten Reiches zu erstellen. Deutlich wird dabei, dass sich hinter einem der mächtigsten Männer nach 1933 nur Heuchelei verbirgt. Goebbels lügt, ist weinerlich und macht seinen Großenwahn in hohlen Phrasen deutlich. Seine Äusserungen bleiben unkommentiert, da es nicht das Ziel dieses Experiments ist, den Zuschauer zu erziehen. Also zeichnet der Film ein fast unpolitisches Bild.
Literatur:
Heinrich Fraenkel/ Roger Manvell. Goebbels. Der Verführer. München: Heyne, 1995.
Bemerkungen:
Die Goebbels-Tagebücher werden in der deutschen Fassung von Udo Samel gelesen und in der englischen Fassung von Kenneth Branagh.
Erhältlich: