The Quiet American

Originaltitel:
The Quiet American
Weitere Titel:
(Der stille Amerikaner)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
90 min. , Farbe
Uraufführung:
CDN: 9 September 2002, Toronto Film Festival
Literarische Vorlage:
Graham Greene. The Quiet American. Melbourne: Heinemann, 1955.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Dieser Film spielt im Jahre 1952 in Vietnam und erzählt von einer ungleichen Freundschaft. Der alte, sarkastische Reporter Thomas Fowler berichtet für die Londoner "Times" aus Saigon. Dort trifft er den jungen, idealistischen Amerikaner Alden Pyle, der an einem medizinischen Hilfsprojekt teilnimmt. Zu allem Unglück verliebt sich Pyle in Fowlers junge vietnamesische Freundin Phuong. Der Film verwebt Liebesdrama und Kriegswirren miteinander und benutzt den Streit der beiden Männer um die vietnamesische Phuong als Metapher für das Land Vietnam, das wie die junge Frau zum Spielball zwischen den Fronten wird. In der Auseinandersetzung stellt sich heraus, dass der ruhige Amerikaner Pyle in Wirklichkeit ein gnadenloser CIA-Agent ist.
Literatur:
Marc Frey. Geschichte des Vietnamkrieges. Die Tragödie in Asien und das Ende des amerikanischen Traums. München: Beck, 1999.

Ann Hornaday. "Leashed Passions. 'The Quiet American'. Cust Straight to the Bitter Heart". In: The Washington Post 126 (2003), 64, C1+C4.

Holger Römers. "Der stille Amerikaner". In: Film-Dienst 56 (2003), 11, 28-29.
Bemerkungen:
Neuverfilmung der Fassung von 1958.

Eigentlich sollte der Film Ende 2001 veröffentlicht werden, doch nach den Anschlägen vom 11. September und aufgrund der unklaren Beziehung der US-Regierung mit terroristischen Gruppen während des Vietnamkrieges, wurde die Premiere verschoben.
Erhältlich:
VHS NTSC, DVD, CD