L'uomo che verrà erzählt die Geschichte eines der grausamsten deutschen Kriegsverbrechen in Italien während des Zweiten Weltkrieges, aus der Sicht eines kleinen Mädchens. 1944. Die achtjährige Martina wächst als Kind einer hart arbeitenden Bauernfamilie in einfachen Verhältnissen in Marzabotto, einer kleinen Stadt bei Bologna, auf. Martinas Mutter ist schwanger und das sensible Mädchen, das seit dem Tod ihres kleinen Bruders nicht mehr gesprochen hat, erwartet geduldig und glücklich die Geburt des Kindes. Doch auch vor dem abgelegenen Dorf in der rauhen Bergwelt des Monte Sole macht der Krieg nicht Halt. Im Gebirge verschanzte Partisanen und deutsche Truppen liefern sich heftige Kämpfe, die Bewohner sind hin- und hergerissen zwischen Sympathie für den Widerstand und der Angst vor Repressionen seitens der deutschen Besatzer. Am Tag der Geburt von Martinas Bruder, beginnen SS und Einheiten der Wehrmacht in der Region eine furchtbare Vergeltungsaktion gegen die Zivilbevölkerung, deren Zeugin das Mädchen wird.