Während des Ersten Weltkriegs werden zwei französische Piloten bei einem Aufklärungsflug über deutschem Gebiet abgeschossen. Capitain De Boeldieu, ein reicher Aristokrat, und Leutnant Maréchal, im Zivilleben Mechaniker, werden inhaftiert und treffen im Lager auf Rosenthal, den Sohn eines jüdischen Bankiers. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch werden die drei in ein vermeintlich ausbruchsicheres Gefangenlager in einem alten Schloss untergebracht. Das Lager steht unter der Kommando des früheren Luftwaffenoffiziers von Rauffenstein, der während des Krieges schwer verwundet worden war. Von Rauffenstein freundet sich mit Boeldieu an. Ihre aristokratische Herkunft sowie die Einsicht, dass ihre politischen Ideale bald der Vergangenheit angehören werden, verbindet die beiden. Die drei Franzosen entdecken, dass ihre Mitgefangenen einen Tunnel graben und erklären sich bereit zu helfen. Doch während Maréchal und Rosenthal mit Begeisterung dabei sind, hilft Boeldieu eher aus Pflichtgefühl. Um die Wachen abzulenken und seinen beiden Kameraden die Flucht zu ermöglichen, täuscht Boeldieu einen eigenen Ausbruchsversuch vor und wird von von Rauffenstein erschossen. Maréchal und Rosenthal entkommen, finden vorübergehend Unterschlupf bei einer deutschen Kriegerwitwe und fliehen schließlich über die Schweizer Grenze.