King and Country

Originaltitel:
King and Country
Weitere Titel:
(Für König und Vaterland)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
86 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
I: 5 September 1964, Venice Film Festival
Literarische Vorlage:
James Lansdale Hodson. Return to the Wood. A novel. London: Victor Gollancz, 1955.
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Militärstaatsanwalt Hargraeves soll den Gefreiten Arthur Hamp wegen Feigheit vor dem Feind anklagen. Während seiner Verhöre stellt er fest, das Hamp ein einfacher, ungebildeter Arbeiter ist. Mit 12 hat er die Schule verlassen müssen, um in der familieneignen Schuhwerkstatt einzusteigen. Zur Armee hat er sich nur gemeldet, weil seine Schwiegermutter und seine Frau darauf bestanden. Nach drei Jahren im Schützengraben, ist er der letzte Lebende seiner Einheit. Als er einen Trennungsbrief von seiner Frau erhält und ein Freund während der Kämpfe um Passchdaele neben ihm stehend von einer Granate zerrissen wird, hatte Hamp beschlossen, weg von den Kanonen und heim nach England zu gehen. Bei Calais wurde er von der MP festgenommen und der Desertion angeklagt. Je länger der Prozess dauert, desto mehr ist Hargraeves überzeugt, dass Hamp unschuldig ist und aufgrund einer Kriegneurose entlassen werden sollte. Doch der Militärarzt verweigert die Diagnose. Wenigstens erreicht Hargraeves, dass Hamp nicht erschossen wird, sondern nur zur Bewährung wieder zurück an die Front geschickt wird, wo er bei der nächsten Offensive getötet wird.
Literatur:
John Wilson. Hamp. A play in three acts. London/ New York: Evans Bros., 1966.
Bemerkungen:
Erhältlich:
VHS, DVD