Dieser Dokumentarfilm beleuchtet das Leben Kurt Gersteins, der ein überzeugter Christ und SS-Mitglied war. In französischer Gefangenschaft verfasste er 1945 den "Gerstein-Bericht", in dem er als Augenzeuge die Existenz von Vernichtungslagern und die schrecklichen Verhältnisse im Lager Belzec offenbart. Man glaubte ihm jedoch nicht, da er später als Käufer von Zyklon B identifiziert wurde. Er konnte das NS-Regime nicht von innen unterwandern und sein Einsatz im Widerstand wurde nicht gewürdigt. Er wurde erhängt in seiner Zelle aufgefunden, ob es sich dabei um Mord oder Selbstmord handelte ist bis heute unklar.