Bardhi ist ein armer Bauernjunge, dessen Vater während der itailenischen Besatzung gestorben ist. Um Bardis Mutter zu entlasten, verschafft ihm sein Onkel Selim, ein Hafenarbeiter, einen Job als Hausangestellter bei der Familie des Kaufmanns Galip Shkembi. Bardhi wird gnadenlos ausgenutzt und für das kleinste Missgeschick mit Schlägen bestraft. Sein Traum ist es, eines Tages Violine zu besitzen und spielen zu lernen, so wie Nardi, Galips Sohn, der regelmäßig privaten Unterricht bei Eqerem, einem Musiklehrer, erhält. Dieser wird von den Kommunisten bedrängt, die Kinder auch in der richtigen Gesinnung zu erziehen. Da er sich öfters in Galips Haus aufhält, bemerkt er bald Bardhis Talent und fördert es nach Kräften. So lernt Bardhi nicht nur Musik, sondern entwickelt unter dem Einfluss seines Lehrers auch ein Bewußtsein für die Bedingungen der faschistischen Besatzung und der Ausbeutung der Armen durch die Reichen.