Let There Be Light

Originaltitel:
Let There Be Light
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
60 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Dokumentarfilm über die Behandlung von mental und emotional verwirrten Veteranen des Zweiten Weltkriegs im Mason General Hospital auf Long Island, New York. Der Film begleitet die Behandlung einer Gruppe Soldaten und beobachtet die verschiedenen Methoden, mit denen versucht wird, den Männern zu helfen, von der Schocktherapie bis zur Hypnose. Die Schlüsselszene zeigt einen in Tränen aufgelösten Veteranen, der durch den Einsatz von bewußtseinsverändernden Drogen in die Realität zurückgeholt werden konnte.
Schlagworte:
Literatur:
Gary Edgerton. „Revisiting the Recordings of Wars Past: Remembering the Documentary Trilogy of John Huston.“ Journal of Popular Film and Television 15 (1987), 1, 27-41.

Greg Garrett. „John Huston's The Battle of San Pietro“. War, Literature, and the Arts 5 (1993), 1, 1-12.
Bemerkungen:
Obwohl Regisseur John Huston den Film auf Anfrage des amerikanischen Signal Corps drehte und obwohl der Army Pictorial Service, ein Abteilung des U.S. War Department den Film prodizierte, konfiszierte die Army die Kopie, die in einer privaten Vorführung im Museum of Modern Art gezeigt werden sollte. Aufführungen vor zivilem Publikum wurden bis auf weiteres verboten. Die Öffentlichkeit musste noch bis 1980 warten, als Vizepräsident Walter Mondale den Film schließlich freigab.
Regisseur Huston meinte später, dass die Army Angst hatte, dem breiten Publikum seine Kämpfer als emotionale Wracks zu zeigen. Dabei war das Phänomen, das der Film beschreibt, relativ weit verbreitet: "Über 20 Prozent aller im Zweiten Weltkrieg verletzten amerikanischen Soldaten litten an neuropsychiatrischen Störungen", heißt es zu Beginn des Films.
Erhältlich: