In einem japanischen Kriegsgefangenenlager in Burma 1943 tragen Saito, der Kommandeur des Camps, und der Kommandeur der britischen Gefangenen Nicholson einen Nervenkrieg aus. Saito verlangt von Nicholson, seinen Männern zu befehlen, eine Brücke über den Fluss Kwai zu bauen, auf der die Japaner Munition transportieren wollen. Nicholson weigert sich, trotz verschiedener Foltermethoden Saitos. Schließlich willigt Nicholson ein, jedoch nicht um mit seinem Folterer zusammenzuarbeiten, sondern weil er ein Beschäftigungsprojekt für seine Männer sucht, um deren Moral zu heben. Indem er eine bessere Brücke erbauen lässt, als es Saitos Männer je gekonnt hätten, will Nicholson beweisen, dass der britische Soldat dem Feind selbst unter dessen Knute überlegen ist. Je weiter der Bau fortschreitet, desto mehr wird Nicholson vom Streben nach Perfektion ergriffen. In seiner Bessenheit verliert er aus den Augen, dass die Brücke am Ende den Japanern von Nutzen sein wird. Währenddessen erklärt sich der amerikanische Kriegsgefangene Shears, der dem Camp entkommen konnte, bereit ein Kommandounternehmen zu Nicholson Brücke zu führen, um so einem Prozess vor einem Kriegsgericht zu entgehen. Bei seiner Rückkehr stellt Shears fest, dass Nichsolsons Manie das Projekt zu einem Ende zu bringen, ihn an den Rand des Wahnsinns getrieben hat.