Roma, città aperta

Originaltitel:
Roma, città aperta
Weitere Titel:
(Rom, offene Stadt), Rome, open City
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
100 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
27 September 1945
Literarische Vorlage:
Kamera:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Rom 1944: Die deutschen Besatzer haben Rom zur „offenen Stadt“ erklärt. Giorgio Manfredi, einer der Führer des italienischen Widerstands, wird von den Deutschen gesucht. Er geht zu seinem Freund Francesco und bittet Pina, dessen Verlobte, um Hilfe. Pina erklärt sich bereit, ihm zu helfen und setzt damit nicht ihr eigenes sondern auch das Leben ihres ungeborenen Kindes aufs Spiel. Sie soll einen Priester Don Pietro Pellegrini warnen, der dem Wiederstand hilft. Giorgio, der als Kommunist bekannt ist, muss die Stadt schnellst möglich verlassen.
Literatur:
Ugo Pirro. Celluloide. Milano: Rizzoli, 1983.

Adriano Apra (Ed.). Il dopoguerra di Rossellini. Roma: Cinecitta international, 1995.
Bemerkungen:
Rossellinis „Roma, Città Aperta“ gilt in mehrfacher Hinsicht als bahnbrechender Film der 40er Jahre: Er war der erste Film des italienischen Neorealismus und wahrscheinlich der einflussreichste dieses Genres; er ist der erste europäische Film, der auch in den USA ein größeres Publikum findet und damit die Tür für andere internationale Produktionen öffnet; historisch ist er insofern bedeutsam, als Roberto Rossellini zusammen mit Frederico Fellini und Sergio Amidei noch während der deutschen Besetzung 1943/44 am Drehbuch schrieb. Die ersten Aufnahmen entstanden verdeckt im Juni 1944 kurz bevor die Stadt befreit wurde.

Gewann 1946 bei den New York Film Critics Circle Awards den Preis für den besten fremdsprachigen Film und beim Cannes Film Festival 1946 den „Grand Prize of the Festival“.
Erhältlich:
VHS, DVD