Liberators - Fighting on Two Fronts in World War II

Originaltitel:
Liberators - Fighting on Two Fronts in World War II
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
90 min. , Farbe
Uraufführung:
USA: 11 November 1992, Public Broadcasting Service
Literarische Vorlage:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Zusammenfassung:
Das amerikanische Panzerbatallion 761 war eine der Speerspitzen von General Pattons Dritter Armee. Es wirkte unter anderem bei der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Dachau mit. Das Besondere an den Mitgliedern der Einheit: sie waren alle Afro-Amerikaner. Der Film beschreibt die Verdienste der Einheit und den Kampf der Veteranen um Anerkennung.
Literatur:
Yaffa Eliach, Brana Gurewitsch (eds.). The Liberators: Eyewitness Accounts of the Liberation of Concentration Camps: Oral History Testimonies of American Liberators From the Archives of the Center for Holocaust Studies. Brooklyn: Center for Holocaust Studies, Documentation and Research. 1981.
Bemerkungen:
Nach seiner Erstausstrahlung auf dem amerikanischen Sender PBS am 11. November 1992 verursachte der Film eine wochenlange Kontroverse. Im Mittelpunkt stand der Vorwurf, die Autoren seien nicht sorgfältig mit den historischen Fakten umgegangen. Deren Quellen bestanden zum einen aus mündlichen Befragungen, Interviews, zum anderen aus den Akten der Army-Archiven. Gerade die Verwendung der Akten erwies sich als problematisch. Denn Einheiten, die aus afro-amerikanischen Soldaten zusammengestellt waren, so wie das im Film beschriebene 761. Panzer-Batallion, wurden in den offiziellen Lageberichten deutlich seltener erwähnt, als Einheiten weisser Soldaten. Außerdem wurden die "schwarzen" Einheiten oft geteilt und anderen Einheiten unterstellt, so dass sie keine Gelegenheit hatten, als eigenständige Einheiten in den täglichen Lageberichten zu erscheinen.
Die Kontroverse bewies die Richtigkeit des Untertitels "Fighting on Two Fronts": die afro-amerikanischen Soldaten haben gegen den deutschen Faschismus gewonnen, aber auch 50 Jahre nach Ende des Krieges müssen sie um die Anerkennung ihrer Verdienste immer noch kämpfen.
Erhältlich: