Marie und Josef Cizek leben in einer kleinen, von den Deutschen besetzten, tschechischen Stadt. Eigentlich führen sie eine ganz normale Ehe, wäre da nicht der Krieg und Josefs Zeugungsunfähigkeit.
Eines nachts trifft Josef zufällig David Weiner, den Sohn seines früheren jüdischen Arbeitgebers, dessen Familie vor jahren schon deportiert wurde. David ist der letzte Überlebende seiner Familie und gerade aus einem Konzentrationslaer geflohen. Josef überlegt kurz und bietet David an, ihn bei sich zu Hause zu verstecken.
Um die deutschen Behörden abzulenken und die nachbarn vor möglichen Repressionen zu bewahren, nimmt Josef einen Job bei Horst Prohazka an, einem Nazi-Kollaborateur und früheren Kollegen. Ungewollter Nebeneffekt: er mehr und mehr mit den neuen Machthabern zu tun. Die Lage wird noch komplizierter, als Horst sich in Marie verliebt und häufiger unangemeldet bei den beiden vorbeischaut, womit David ständig Gefahr läuft, entdeckt zu werden.
Als Marie Horst kalt abweist, beschließt der, sich an den Tschechen zu rächen, indem er einen Parteigenossen in ihrem haus unterbringt. Um dem zuvor zu kommen, gibt Marie vor, schwanger zu sein, und dass sie bald noch einen Raum für das Baby benötigen.
Aus Angst endeckt zu werden und auf der verzweifelten Suche hat Josef eine ungewöhnliche Idee: David soll Marie schwängern.