Albrecht Froben heiratet nach einer Weltreise die Tochter seines Onkels Octavia. Es fällt ihm nicht leicht sich in der familiären Umgebung zurechtzufinden. Er lernt aber die geheimnisvolle Äls Flodéen kennen, die ein zurückgezogenes Leben in der benachbarten Villa führt. Sie reiten morgens zusammen aus und freunden sich an. Octavia duldet die Freundschaft mit der reizvollen Fremden. Albrecht gerät in einen unlösbaren Zwiespalt seiner Gefühle und übersiedelt mit Ocativia nach Düsseldorf. Octavia aber muss erkennen, dass Hamburg ihr wahres Zuhause ist und beide ziehen wieder zurück - dahin wo auch Äls ist. Albrecht findet Äls aber durch eine Krankheit ans Bett gefesselt vor. Er reitet täglich an ihrem Haus vorüber und grüßt sie stumm mit einem Wink. Äls findet wieder Kraft und reitet wieder mit Albrecht aus. Octavia findet in ihrer Eifersucht heraus, dass Äls eine Tochter hat, die in der Obhut einer alten Frau im Hamburger Hafenviertel lebt. Äls - wieder bettlägerig - bittet Albrecht in einem Brief seine Tochter zu holen, da im Hafenviertel Typhus ausgebrochen ist. Er rettet zwar das Kind vor der Erkrankung, steckt sich selbst aber an. Äls liegt mittlerweile im Sterben und wartet verzweifelt auf die stummen Grüße von Albrecht. Da entschließt sich Octavia zu einer selbstlosen Tat, die Albrecht von ihrer wahren Liebe zu ihm überzeugen soll...