Paris im Jahr 1942. Der elfjährige Joseph Weismann, ein aufgeweckter Junge, genießt voller Vorfreude auf die Sommerferien mit seinen Freunden ein unbeschwertes Leben in Paris. Doch dann müssen die Kinder gelbe Sterne auf ihren Kleidern tragen, der Zutritt zu Kinos, Jahrmärkten und Parks ist ihnen verboten. Denn Joseph und seine Freunde sind Juden. Obwohl sie unter den antisemitischen Anfeindungen der Regierung leidet, versucht Josephs Familie, die sich trotz der deutschen Besatzung in Frankreich sicher wähnt, weiterhin ein normales Leben zu führen. Am Morgen des 16. Juli 1942 wird das fragile Glück der Weismanns jedoch endgültig zerstört. Während einer nächtlichen Razzia der französischen Polizei wird die Familie verhaftet und zusammen mit 13.000 anderen Juden im Vélodrome d’Hiver inhaftiert. Ohne Wasser müssen sie dort bei brütender Hitze mehrere Tage ausharren, bevor sie schließlich in ein Auffanglager und dann in ein KZ deportiert werden.