Eine Dokumentation über die amerikanische Heimatfront im Zweiten Weltkrieg und gleichzeitig ein Blick auf die Emanzipationsbewegung der Frauen, dreissig Jahre bevor sie `offiziell´ Fuss fasste. Da tausende Männer die Fabriken verliessen, um in Übersee zu kämpfen und Amerika dringend aufrüsten musste, wurden Frauen ermuntert, in der Industrie zu arbeiten. Von überall aus dem Land strömten Frauen in die grossen Industriestädte und entdeckten dabei nicht nur neue Fähigkeiten sondern auch und eine zuvor nicht gekannte (finanzielle) Unabhängigkeit, die sie schnell schätzen lernten. Regisseurin Field interviewte Frauen mit unterschiedlichsten Lebenläufen. Die Interviews werden unterbrochen von Wochenschaumaterial und den damals angesagten Schlagern, die die Frauen bei der Arbeit motivieren sollten. Field beschreibt aber auch, wie diese Entwicklung nach dem Ende des Krieges wieder zurückgedreht werden sollte. Besonders die Medien ermutigten die Frauen nun zu Heim und Herd zurückzukehren und sich in erster Linie um die Familie zu kümmern.