The Life and Times of Rosie the Riveter

Originaltitel:
The Life and Times of Rosie the Riveter
Weitere Titel:
Rosie the Riveter
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
65 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Eine Dokumentation über die amerikanische Heimatfront im Zweiten Weltkrieg und gleichzeitig ein Blick auf die Emanzipationsbewegung der Frauen, dreissig Jahre bevor sie `offiziell´ Fuss fasste. Da tausende Männer die Fabriken verliessen, um in Übersee zu kämpfen und Amerika dringend aufrüsten musste, wurden Frauen ermuntert, in der Industrie zu arbeiten. Von überall aus dem Land strömten Frauen in die grossen Industriestädte und entdeckten dabei nicht nur neue Fähigkeiten sondern auch und eine zuvor nicht gekannte (finanzielle) Unabhängigkeit, die sie schnell schätzen lernten. Regisseurin Field interviewte Frauen mit unterschiedlichsten Lebenläufen. Die Interviews werden unterbrochen von Wochenschaumaterial und den damals angesagten Schlagern, die die Frauen bei der Arbeit motivieren sollten. Field beschreibt aber auch, wie diese Entwicklung nach dem Ende des Krieges wieder zurückgedreht werden sollte. Besonders die Medien ermutigten die Frauen nun zu Heim und Herd zurückzukehren und sich in erster Linie um die Familie zu kümmern.
Literatur:
Alice Kessler-Harris. "The Life and Times of Rosie the Riveter (U.S., 1980). The experience and legacy of wartime". In: John W. Chambers, David Culbert (eds.). World War II, Film, and History. New York, Oxford: Oxford UP. 1996. 107-122.

Mimi White. "Rehearsing Feminism: Women/History in The Life and Times of Rosie the Riveter and Swing Shift". In: Diane Carson, Linda Dittmar, Janice R. Welsch (eds.). Multiple Voices in Feminist Film Criticism. Minneapolis: University of Minnesota, 1994, 318-329.

Sherna Berger Gluck. Rosie the Riveter Revisited. Women, the war, and social change. Boston : Twayne Publishers. 1987. 282 p.
Bemerkungen:
So wie die Bezeichung "G.I. Joe" für den einfachen amerikanische Soldaten stand, wurde "Rosie the Riveter" zum Synonym für die vielen Frauen, die während des Krieges in der amerikanischen Rüstungsindustrie die eingezogenen Männer ersetzten.

Der Name "Rosie the Riveter" ist der Titel eines Bilds von Norman Rockwell, das eine Frau in blauer Arbeiterkluft, mit starken Armen und trotzigem Gesichtsausdruck, die Gallionsfigur der tapferen Amerikanerinnen zeigt. Der amerikanische Maler, der für seine Heile-Welt-Darstellungen aus den 40er und 50er Jahren bekannt ist, war ein höchst erfolgreicher Illustrator, wurde allerdings von der etablierten Kunstwelt nie ernst genommen.

Bereits 1944 hatte sich Regisseur Joseph Santley in seiner romantischen Komödie "Rosie the Riveter" des Themas der arbeitenden Frauen angenommen.
Erhältlich: