Der Film setzt dem kanadischen General Roméo Dallaire ein Denkmal, der 1994 als Kommandeur der UN-Truppen eingesetzt war. Durch seine eindringlichen Aussagen wird hinter der Fassade des hoch dekorierten Soldaten ein gebrochener Mann sichtbar, den die Last von Verantwortung und Schuld innerlich zerreißt.
In nur 100 Tagen wurden 800.000 Ruander mit Macheten und Maschinengewehren getötet, ohne dass Dallaire und seine Truppen eingreifen konnten.
Es war ihm nicht gelungen, UN-Verantwortliche und den Sicherheitsrat in New York von der Notwendigkeit einer bewaffneten Intervention in Ruanda zu überzeugen.
Steven Silvers Film zeigt die menschliche Tragödie hinter den Nachrichtenbildern. Das „Schuld-Bekenntnis“ des Generals spiegelt sich in der tragischen Familiengeschichte von Anne-Marie, der Schwester eines Tutsi-Ministers, der mit seiner Familie vor den Augen der Truppen Dallaires massakriert wurde.