Als Pierre Neuville bei Ende des Kriegs nach Jahren in deutscher Gefangenschaft in seine Heimat zurückkehrt, erfährt er, dass seine Frau schon vor etwa fünf Jahren bei einem deutschen Bombenangriff getötet wurde. Sein Sohn ist seither spurlos verschwunden. Er setzt nun alle seine Hoffnungen darauf, seinen Sohn wiederzufinden.
Seine Nachforschungen führen ihn zu einem Waisenhaus für Jungen, in dem er André kennen lernt. Der Junge wurde etwa zur gleichen Zeit in das Waisenhaus aufgenommen, wie Pierre Neuvilles Sohn verschwand. Alles weist darauf hin, dass es sich um Pierres Sohn handelt. Immer wieder besucht er André, nimmt ihn übers Wochenende mit zu sich nach Hause und ist auch gefühlsmäßig davon überzeugt, dass André sein Sohn ist.
Als Pierre in dieser Zeit Rose, eine Freundin aus Kindertagen, wiedertrifft, verlieben sich die beiden. Auch Rose entwickelt eine immer stärkere Beziehung zu André. Nachdem sie immer noch nicht beweisen können, dass das "Waisenkind" Pierres Sohn ist, beschließen beide, André zu adoptieren.
Noch bevor die Adoption rechtskräftig geworden ist, erfährt Pierre, wer sein leiblicher Sohn ist, und, dass er ganz in seiner Nähe wohnt. Er arrangiert nun alles, um Jeannot, so wird der Junge jetzt genannt, zu sich zu nehmen, muss aber erkennen, dass dieser inzwischen in einer anderen Familie sein Glück gefunden hat.
Als André erfährt, dass sein Traum von einer Familie, und damit dem Waisenhaus zu entrinnen, zerbrochen ist, packt er eines Nachts seine wenigen Habseligkeiten, verabschiedet sich noch von seinem besten Freund Lucien und verschwindet.