Der Tod in den Vogesen

Originaltitel:
Der Tod in den Vogesen
Weitere Titel:
Ein deutsches KZ auf französischem Boden
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
30 min. , Farbe
Uraufführung:
3 May 2005
Literarische Vorlage:
Regie:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die Dokumentation zeigt, wie Straßburger Studenten Struthof, das einzige deutsche Konzentrationslager in Frankreich besuchen. Begleitet werden sie von dem Spezialisten Professor Robert Steegmann. 60 Jahre nach Kriegsende ist die Geschichte hier noch anwesend, doch sie wird von den jungen Franzosen anders wahrgenommen, als vo ihren Großeltern.

1944 ließ die SS die Gefangenen nach Dachau bringen, drei Tage, bevor die amerikanischen Truppen das Lager erreichten. Von den 52.000 Gefangenen fanden sie keinen einzigen mehr vor. In Struthof wurden diese Menschen gequält, gefoltert und zu Experimenten mißbraucht. Die Hälfte der 52.000 Insassen starb dabei. Auch französische Widerstandskämpfer waren unter den Gefangenen. Auch was nach dem Krieg mit den Tätern geschah, wird in dieser Dokumentation beleuchtet. Sie klagt an, stellt die Frage nach der Verführbarkeit der Menschen und zeigt die Pflicht auf, sich zu erinnern.
Literatur:
Bernhard Brunner. Auf dem Weg zu einer Geschichte des Konzentrationslagers Natzweiler. Forschungsstand - Quellen - Methode. Stuttgart: LpB, 2000.
Bemerkungen:
Erhältlich: