Jang Aur Aman

Originaltitel:
Jang Aur Aman
Weitere Titel:
War and Peace
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
148 min. , Farbe
Uraufführung:
CZ: 14 April 2002, One World Film Festival
Literarische Vorlage:
Produzent:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Am Anfang und Ende des Films stehen Bilder der Ermordung Mahatma Gandhis 1948. Für Regisseur Patwardhan zeigen sie nicht nur das Ende eines bedeutenden Politikers, sondern markieren eine grundsätzliche Wende in Indiens Politik: weg von einer pazifistischen Demokratisierung und hin zu einer immer stärker werdenen Militarisierung des Landes. Eben diesem Prozess geht Patwardhan nach. Er untersucht die Entwicklung nuklearer Waffen in Indien und Pakistan, führt den Rivalität beider Länder auf Nationalismus und Religion zurück. Über drei Jahre war er in Indien und Pakistan unterwegs und hat die unterschiedlichsten Menschen interviewt: vom Politiker bis zum Bauern, der neben dem atomaren Testgelände wohnt.
Schlagworte:
Literatur:
Bemerkungen:
„War and Peace“ wurde von der Nationalen Indischen Zensurbehörde genauestens untersucht. Das Ergebnis: 21 Schnitte, die fast alle politisch sensible Bereiche berührten. Bemängelt wurden etwa die Szenen von Ghandis Ermordung durch Nathuram Godse. Patwardhan fragte zurück, ob mittlerweile in Indien verboten sei, festzustellen, dass Ghandi von einem nationalistischen Hindu erschossen wurde. Weiter sollten alle Einstellungen entfernt werden, die führende Politiker zeigen. Patwardhan konnte nichts ungewöhnliches daran finden, den Präsidenten, den Premierminister und andere Kabinettsmitglieder abzulichten. Im Prozess vor dem Obersten Gericht in Bombay erhielt er schließlich recht.

Regisseur Patwardhan über seine Auseinandersetzung mit den Zensurbehörden (englisch): http://www.frif.com/new2002/wandp2.html
Erhältlich: