Die Dokumentation Korengal schließt dort an, wo mit dem Film Restrepo aufgehört wurde. Sie schafft einen Einblick in das tägliche Leben amerikanischer Soldaten, welche sich zwischen 2007 und 2008 im Korengal-Tal in Afghanistan heftige Gefechte mit Aufständischen liefern um ihren Außenposten, genannt Restrepo, dauerhaft zu halten. Bis zum Abzug der Truppen im Jahr 2010 ließen dort 42 amerikanische Soldaten ihr Leben. Eine Mischung aus Interviews und Gefechtsaufnahmen machen diese Dokumentation authentisch und es wird gezeigt, mit welchen Gedanken und Gefühlen die Soldaten täglich konfrontiert werden. Der aufreibende, militärische Alltag übt einen derartigen Einfluss auf die Männer aus, dass manche sich nicht zutrauen, jemals wieder ein normales Leben in ihrer Heimat führen zu können.