Während des Zweiten Weltkriegs schlägt sich die Witwe Cesira mit ihrer 13jährigem Tochter Rosetta im kriegsgeschüttelten Italien durch. Beide verlieben sich in ihren Nachbarn Michele, einen jungen Intellektuellen. Als die alliierten Bombenangriffe auf Rom beginnen, entschließen sich die beiden Frauen in das Dorf zu fliehen, in dem Cesira geboren wurde. Während der Reise und auch im Dorf tut Cesira alles, um ihre Tochter zu beschützen. Doch als die beiden einmal in einer ausgebombten Kirche Unterschlupf suchen, werden sie von dort rastenden marokkanischen Soldaten angegriffen und vergewaltigt. Dies schreckliche Erlebnis ist zuviel für Cesira, sie erleidet einen Nervenzusammenbruch. Wenig später bietet ihnen der freundliche Lastwagenfahrer Florindo an, sie beide wieder mit nach Rom zurückzunehmen. Cesira, die gehofft hatte, ihre Tochter so erzogen zu haben, dass sie auch in Notlagen ihren Stolz und ihre Würde wahrt, ist geschockt, als sie erfährt, dass Rosetta sich dem Fahrer für eine Paar Strumpfhosen hingegeben hat. Erst angesichts des Todes ihrer beider Liebe Michele söhnen sich Mutter und Tochter wieder miteinander aus.