Saving Private Ryan

Originaltitel:
Saving Private Ryan
Weitere Titel:
(Der Soldat James Ryan)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
170 min. , Farbe
Uraufführung:
21 July 1998, Westwood, Mann Village & Brum Theaters
Literarische Vorlage:
Stephan E. Ambrose. Band of Brothers. New York: Simon & Schusters, 1992.
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Bei der Landung der alliierten Truppen in der Normandie sterben zwei von vier der Gebrüder Ryan. Der Dritte fällt in Neu Guinea im Kampf gegen die Japaner. Als die Army feststellt, dass auch der vierte und jüngste Bruder hinter den deutschen Linien in Frankreich vermisst wird, wird eine Rettungsaktion gestartet. Das Kommando erhält der erfahrene Ranger-Captain Miller. Für ihn soll es die letzte Aktion vor einem Heimaturlaub sein. Schon bald beginnen seine Soldaten daran zu zweifeln, ob es sinnvoll ist, ihrer aller Leben für das eines Einzelnen aufs Spiel zu setzen. Als die Gruppe Ryan schließlich findet, hat sie zwei Soldaten verloren. Anstatt die Gelegenheit wahrzunehmen und sicher nach Hause zurückzukehren, weigert sich Ryan jedoch mit ihnen zu kommen. Er ist entschlossen, bei seiner schon stark dezimierten Einheit zu bleiben, die eine Brücke um jeden Preis halten soll, um den Vormarsch der Deutschen aufzuhalten. Miller und seinen Männern bleibt nicht anderes übrig, als die Verteidigung der Brücke mit zu organisieren, wollen sie ihre Mission doch noch erfüllen. Im entscheidenden Gefecht stirbt Miller auf der Brücke in Ryans Armen, als weitere amerikanische Truppen zur Verstärkung eintreffen.
Literatur:
Christopher Caldwell. „Spielberg at War“. In: Commentary 106 (1998), 4, 48-51.

Tom Carson. „...and the Leni Riefenstahl Award for Rabid Nationalism Goes to ...(Saving Private Ryan)“. In: Esquire 3 (1999), 131, 70.

Jean-Pierre Coursodon. „‘Il faut sauver le soldat Ryan’. La mort et rien d’autre“. In: Positif 452 (1998), 40-43.

Franz Everschor. „Stahlgewitter am Horizont. Eine neue Kriegsfilmwelle rollt an“. In: Film-Dienst 11 (1998), 51, 48-50.

Megan Grant. „War is Hell? (war according to Hollywood)“. In: Arena Magazine (1999), 70.

David E. James. Soldat James Ryan. Die Männer, der Auftrag, der Film. Nürnberg: Burgschmiet-Verl., 1998.

Neil McDonald. „Revitalizing the Combat Movie“. In: Quadrant March 3 (1999), 43, 71.

Thomas F. Schneider. „Die Re-Installation eines `neuen´ alten Kriegsbildes. Steven Spielbergs `Saving Private Ryan´ und die deutsche Sicht auf die `Realität des Krieges´“. In: Ursula Heukenkamp (Ed.). Schuld und Sühne? Kriegserlebenis und Kriegsdarstellung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-61), Bd. 2. Rodopi: Amsterdam/ Atlanta. 2001. 813-827.

Thomas F. Schneider. "Giving a Sense of War As It Realy Was" - Präformation, Marketing und Rezeption von Steven Spielbergs `Saving Private Ryan´. In: Heinz-Peter Preußner (Ed.). Krieg in den Medien. Amsterdam/ New York: Rodopi, 2005 (Amsterdamer Beiträge zur Neueren Germanistik; 57), 351-390.

Adi Wimmer. "`Soldat Ryan´. Der Anspruch des cineastischen `Realismus´". In: Thomas F. Schneider (Ed.). Kriegserlebnis und Legendenbildung. Das Bild des `modernen´ Krieges in Literatur, Theater, Photogrphie und Film, Bd. 3: `Postmoderne Kriege?/Krieg auf der Bühne/Krieg auf der Leinwand. Osnabrück: Rasch, 1999, 1063-1074.
Bemerkungen:
Siehe auch: http://www.sproe.com/
Erhältlich:
VHS, DVD, CD