Henry Dunant, ein junger Genfer Kaufmann, will für die Bevölkerung in Algerien einen Staudamm bauen lassen und reist daher nach Frankreich, um direkt mir Kaiser Napoleon III. zu sprechen. Aber der Kaiser befindet sich in Norditalien im Krieg gegen die Österreicher, wohin Dunant ihm folgt. In der Nähe von Solferino gerät er in eine Schlacht und muss mit ansehen, dass die verwundeten Soldaten beider Seiten hilflos auf dem Schlachtfeld zurückgelassen werden. Gemeinsam mit dem Genfer Arzt Louis Appia versucht er so viele Verwundete beider Seiten wie möglich in Schulen und Kirchen unterzubringen. Mit seinem Motto "Wir sind alle Brüder" gelingt es ihm die Mithilfe der italienischen Einwohner zu gewinnen.
Dunant schreibt über seine Hilflosigkeit in Briefen an die Genfer Krankenschwester Cécile Thuillier, die einen Hilfskonvoi mit Ärzten und Pflegerinnen organisiert. Sein Freund, der Journalist Samuel Lowenthal veröffentlicht Dunants Briefe in anonymisierter Form. Trotzdem zeigen die französischen Offiziere kein Verständinis und zwingen Dunant Italien zu verlassen. Dieser sucht nun nach einem Weg, die verwundeten Österreicher zu evakuieren. Mit Blut malt er rote Kreuze auf weißen Verbandstoff und Leintücher und führt die Verwundeten und Helfer sicher über ein Schlachtfeld.
Auch danach versucht er weiter seine Vision einer neutralen Hilfsorganisation umzusetzen und die Welt zu verändern.