1979 verfolgt die Familie von Marjane Satrapi, während sie noch ein Kind ist, den Sturz des Schahs im Iran und hofft nun auf ein demokratischeres, säkularisierteres Land. Doch schon bald ist die Freude vorbei: Islamisten übernehmen nun die Macht im Land und statt einer Verbesserung erfährt die Bevölkerung Repressionen.
Der Film behandelt hauptsächlich den Reifeprozess von Marjane, die schon in jungen Jahren im Iran wegen ihrer emanzipierten, freidenkerischen Art - oft unangenehm - auffällt und zu ihrer eigenen Sicherheit nach Österreich auf eine Mädchenschule geschickt wird. Dort genießt sie die Freiheiten einer westlichen Demokratie, lernt allerdings auch Ausländerfeindlichkeit und andere negative Aspekte kennen und entschließt sich nach einer beinahe tödlichen Bronchitis dazu, wieder in ihre Heimat zurückzukehren.
Dort verfällt sie in eine Depression, die mit einem gescheiterten Selbstmordversuch mit Schlaftabletten endet, währenddessen sie von einer Diskussion mit Gott und Karl Marx träumt, die ihr sagen, sie solle das Leben wieder genießen. Damit endet Marjanes Depression und sie beginnt, die Universität zu besuchen und heiratet, doch sie behält ihre rebellische Art bei, die v.a. in der Universität negativ auffällt. Auch ihre Heirat entpuppt sich bald als stagnierende Frustration, weshalb sie mit Unterstützung ihrer Großmutter sich scheiden lässt. Marjanes Famile entscheidet, dass es für sie im Iran zu gefährlich sei, da sie als politischer Dissident gelten könne, und schickt sie nach Frankreich und verbietet ihr, jemals wieder in den Iran zurückzukehren. Marjane sieht dies ein und verlässt das Land und bekennt sich in Frankreich - anders als in Österreich - offen zu ihrer Herkunft.