Yoman Jenin - Hapluga Hasipur

Originaltitel:
Yoman Jenin - Hapluga Hasipur
Weitere Titel:
Jenin Diary - The Inside Story, Jenin Yoman Miluim
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
76 min. , Farbe
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Gil Mezuman zeichnet in seinem Film nach, was einer Gruppe israelischer Soldaten während der Aktion im Flüchtlingslager Jenin passierte. Mezumam, der selbst Teil dieser Einheit war, verlor durch einen Angriff palästinensischer Kämpfer 13 Kameraden. Über einen Zeitraum von dreieinhalb Wochen filmte er seine Kameraden während der Kampfhandlungen als auch in der unmittelbaren Zeit danach etwa bei den Beerdigungen. Er interviewte Familien aus dem Lager, Kameraden sowie ihre Vorgesetzten, um zu klären, warum gerade sie als Reservisten dort eingesetzt wurden und nicht besser ausgebildete Soldaten.
Literatur:
Bemerkungen:
Gil Mezumans „Yoman Jenin“ wird häufig als Antwort auf Bakris „Jenin, Jenin“ gesehen, betrachtet er doch die Ereignisse im Flüchtlingslager aus der umgekehrten, nämlich der Perspektive der israelischen Soldaten.
Nach den unbewiesenen Vorwürfen, die Soldaten hätten Massaker an palästinensischen Zivilisten verübt, lenkt Mezumans Film den Blick darauf, dass in Jenin auch Soldaten zu Opfern wurden, Reservisten, die sich immer wieder fragten, warum und wofür sie eigentlich dort waren.
Seinen Bildern kommt besondere Bedeutung zu, weil sie wahrscheinlich die einzigen Nahaufnahmen sind, die es von diesem Kampf gibt. Der Film wurde von der israelischen Militärbehörde geringfügig zensiert.
Erhältlich: