1942: Kriegsberichterstatter Leutnant Werner wird auf das U-Boot U96 versetzt. Er soll die Besatzung auf Feindfahrt in den Atlantik begleiten und für heldenhafte Berichterstattung sorgen. Werner, dem Regime gegenüber ablehnend eingestellt, trifft auf eine höchst unterschiedliche Crew: der lakonisch sarkastische „Alte“, erfahrener Kommandant, national gesonnen, aber kein Nazi, der schweigsame L.I., in Gedanken bei seiner Frau in der Heimat, der Erste Offizier, ein ehrgeiziger Jung-Nazi.
Nach wochenlanger, ergebnisloser Suche in den Weiten des Atlantiks, gelingt der Crew endlich ein erfolgreicher Abschuss. Doch bald wendet sich das Blatt und sie werden selbst zu Gejagten. Die Alliierten haben mit Radargeräten nachgerüstet, es gibt keine Möglichkeit mehr für das Boot, sich zu verstecken. Es sieht sich immer mehr Zerstörern ausgesetzt. Nach erfolgreicher Mission bereits auf Heimatkurs erhält das Boot einen neuen Auftrag: Einlaufen ins Mittelmeer. In der Meerenge von Gibraltar wird es gestellt und getroffen, strandet auf dem Meeresboden und droht abzusaufen. Nach Tagen angestrengter Arbeit, in denen die Luft immer weniger und die Spannung an Bord unerträglich wird, gelingt es, das Boot wieder frei zu bekommen. Schwer beschädigt läuft es Richtung Heimathafen. Doch in dem Moment, in dem sich alle in Sicherheit wiegen und das Boot gerade am Kai angelegt, wird ein Teil der an Deck angetretenen Mannschaft von angreifenden Fliegern getötet.