Moskau kurz vor dem Eintritt der Sowjetunion in den Zweiten Weltkrieg: Boris, ein junger Fabrikarbeiter aus einer Arzt- und Künstlerfamilie, und Veronika, eine Studentin, führen eine stürmische Beziehung. Als der Krieg beginnt, meldet sich Boris aus patriotischem Pflichtgefühl gegen den Willen seiner Familie und seiner Freundin freiwillig. Am Tag der Abreise der Soldaten an die Front kommt Veronika zu spät zum Treffpunkt, so dass die beiden keine Gelegenheit mehr haben, sich voneinander zu verabschieden.
Bei einem Luftangriff sterben Veronikas Eltern. Sie zieht zu Boris' Familie und hilft seinem Vater im Krankenhaus verwundete Soldaten zu versorgen, ohne je eine Nachricht von Boris zu erhalten. Boris' Bruder Mark, ein Musiker, der sich durch Bestechung vom Militärdienst freigekauft hat, ist ebenfalls in Veronika verliebt. Ihr anfänglicher Widerstand wird in einer gemeinsam durchlebten Bombennacht gebrochen, und bald darauf heiraten sie. Doch Veronika wird von Gewissensbissen geplagt. Sie stellt fest, dass das Einzige, was sie sich herbeisehnt, Boris' Rückkehr ist. Doch Boris ist längst an der Front gestorben.
Angewidert von sich selbst und ihrem untreuen Ehemann Mark, weigert sich Veronika auch nur an Boris' Tod zu denken. Sie nimmt ein Waisenkind, dem sie seinen Namen gibt, in Pflege und wartet auf seine Rückkehr. Am Tag als der Krieg endet und die Soldaten wieder zurückkehren, erfährt Veronika von einem Soldaten von Boris' Tod.