The Bridge at Remagen

Originaltitel:
The Bridge at Remagen
Weitere Titel:
(Die Brücke von Remagen)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
115 min. , Farbe
Uraufführung:
13 August 1969, Bismarck, USA
Literarische Vorlage:
Ken Hechler. The Bridge at Remagen. The amazing story of March 7, 1945, the day the Rhine River was crossed. Missoula: Pictorial Histories Pub. Co, 1957.
Produzent:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Westfront Beginn 1945, die Deutschen befinden sie auf dem Rückzug. Bei Remagen halten sie die letzte intakte Brücke über den Rhein. Über diese sollen 50.000 deutsche Soldaten evakuiert werden, die sich noch auf dem linken Flussufer befinden. Doch auch die Alliierten interessieren sich für die Brücke: fiele sie unzerstört in ihre Hände, könnten sie den Krieg schzneller beenden und damit viele Leben retten. Obwohl die Brücke also für beide Seiten wertvoll ist, planen auch beide aus strategischen Gründen ihre Zerstörung mit ein.
Auf allieerter Seite leiten Leutnant Phil Hartman und sein Freund und Sergeant Angelo den Angriff. Ihr Vorgesetzter, der ehrgeizige und gefühllose Major Barnes treibt seine Truppen unerbittlich vorwärts, um Brigade General Shinner zu beeindrucken, der für die Aktion das Oberkammando innehat.
Auf der deutschen Seite herrscht ein wüstes Durcheinander. Der neue Kommandeur an der Brücke ist der fanatische Major Paul Krüger.
Als die Alliierten sich der Brücke nähern, erlaubt ihnen der Rückzug des Feindes schneller vorzudrücken als geplant. Als die Brücke in Reichweite liegt, wittert General Shinner die Chance die Brücke einzunehmen,. anstatt sie zu zerstören. Er ist bereit, dafür hundert Männer zu opfern, denn ein Erfolg dieser Aktion würde tausenden das Leben retten. Am Kartentisch scheint das ein gute Idee zusein, Hartmann und die anderen, denen die Rolle der hundert zu gedacht ist, sehen das anders.
Literatur:
Bemerkungen:
Eineinhalb Jahre hatte Produzent Wolper nach einer Brücke gesucht, die der Ludendorff-Brücke bei Remagen halbwegs ähnlich sah. Die Davie Brücke in der Tschechoslowakei sieht ihrem historischen Vorbild zwar nicht keinsfalls ähnlich, aber Wolper hielt sie trotzdem für das Beste, was er finden konnte. Aufgrund des politischen Klimas in der Dubcek war eine amerikanische Film-Crew in der Tschechoslowakei außerordentlich willkommen. Man hoffte auf Westkontakte und ein gutes Geschäft. Die Regierung kam mit Wolper überein, Soldaten sowohl für die Amerikaner und die Deutschen zu stellen und stoppte für die Dreharbeiten sogar den Schiffsverkehr. Amerikanische Uniformen und Waffen wurden in den USA und in Westeuropa beim Kostümverleih besorgt, deutsche Uniformen und Waffen waren vor Ort auszuleihen, da man sie für die Produktion der zahlreichen Filme zum tschechslowaksichen Widerstand benötigte. Panzer und anderes schweres Gerät verlieh das österreichische Verteidigungsministerium, das die Fahrzeuge direkt nach dem Krieg von den USA erworben hatte.
Nachdem zwei Drittel des Film abgedreht waren, mussten die Dreharbeiten jedoch wegen des Einmarsches russischer Truppen abgebrochen werden. Für die Crew wurde kurzerhand eine Taxiflotte angemietet, die sie am Nachmittag des 22. August über die Grenze nach Österreich brachte. Produzent Wolper verhandelte anschließend in Wien mit dem russischen General über die Rückgabe der zurückgelassenen Panzer. Um die Arbeit fortzusetzen, wurde in Österreich, Deutschland und Italien, wo bei Castel Gondolfo eine neue Brücke errichtet wurde, weitergedreht. Um einige der Panoramaaufnahmen fertigzustellen, kehrte die Crew doch nochmal in die Tschechoslowakei zurück, wo unter dem wachsamen Auge der Roten Armee, die tschoslowakischen Soldaten zum zweiten Mal als Deutsche und Amerikaner in Aktion treten durften.
Erhältlich:
VHS, DVD