Im Kapf um die Region Bergkarabach kam es in den 1990er Jahren zu heftigen Kämpfen zwischen Armenien und Aserbaidschan, die über 40.000 Menschen das Leben kosteten. Über eine Million Menschen wurden zu Flüchtlingen. Für Armenien kämpften viele kaum ausgebildete und schlecht bewaffnete Zivilisten, angetrieben vom Patriotismus.
Zwölf Jahre später besucht der Regisseur Vardan Hovhannisyan die Krieger und zeigt ihre Traumata und unsichtbaren Narben. Er war schon damals mitten im Krieg dabei und zeichnete ein hautnahes Bild des Konflikts. Geprägt von diesen Erlebnissen, sichtet Hovhannisyan sein Material erst zwölf Jahre später und macht sich dann auf die Suche nach Überlebenden.