Secret Lives - Hidden Children and Their Rescuers During WWII

Originaltitel:
Secret Lives - Hidden Children and Their Rescuers During WWII
Weitere Titel:
(Geheime Leben - Die versteckten Kinder des Zweiten Weltkriegs und ihre Retter)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
90 min. , Farbe
Uraufführung:
13 January 2002, New York Jewish Film Festival
Literarische Vorlage:
Produzent:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Dokumentarfilm über jüdische Kinder, die während des Zweiten Weltkriegs versteckt wurden und so vor Deportation und Ermordung bewahrt wurden. Aviva Slesin läßt Betroffene in Interviews ihre Geschichte erzählen und besucht die Orte ihrer Kindheit. Sie befragt aber auch jene, die damals den Mut bewiesen, die Kinder zu verstecken. Dabei kommen höcht unterschiedliche Schicksale zu Tage: ein 60jähriger, der von einer holländischen Großfamilie aufgenommen wurde, beschreibt ein glückliche Zeit; ein anderer reagiert entsetzt, als er während des Besuchs bei seinen Retter, den Schrank wiederfindet, in dem er sich als Junge verkrochen hat; eine Frau berichtet von Misshandlungen durch ihren Onkel, der sie bei sich aufnahm.
Der Film erzählt aber auch von den Problemen, die entstanden als die leiblichen Eltern ihre ihnen zum Teil entfremdeten Kinder nach dem Krieg wieder zu sich nehmen wollten.
In ihrem Kommentar spricht Slesin von einem „Dankbarkeitstrauma“, an dem die Betroffenen leiden.
Literatur:
Curt Fields. "Secret Lives: Hidden Children and Their Rescuers During WWII (Unrated, 72 minutes)". In: The Washington Post, 10 October 2003, 42.

Bemerkungen:
Homepage: http://www.secretlives.org/
Erhältlich:
VHS NTSC, DVD