Der Film „Trümmermädchen“ thematisiert die Rolle der Frau in der Nachkriegszeit.
Die Handlung dreht sich um die Figur der Charlotte Schumann (Laura Balzer), die von dem Kriegsheimkehrer Ludwig (Henning Flüsloh) geschwängert wurde. Dieser zeigt jedoch kein Interesse an Charlotte und auch nicht an dem ungeborenen Kind. Aufgrund dieser Tatsache schließt Charlotte sich der Gruppe „Fräuleinkurs“ an. Der Kurs wird von der Schauspielerin Gloria Deven (Valery Tscheplanowa) geleitet, die Sitzungen finden im Theater Porto statt. In den Sitzungen kommen junge Mädchen zusammen, in denen Gloria Deven beibringt, wie sie Männer für sich gewinnen können. Das eigentliche Ziel von Gloria Deven ist jedoch, die Emanzipation der Frau zu stärken und die jungen Mädchen unabhängig von den Männern zu machen.
In der ersten Sitzung wird den jungen Mädchen vermittelt, dass die Männer das Matriarchat abgeschafft haben, um die Frauen zu Objekten zu machen. Zudem wird ihnen nahegelegt, dass die Kontrolle über die Lust zu Macht führt.
Der Film thematisiert die Selbstermächtigung junger Frauen vor dem Hintergrund der Nachkriegszeit und fungiert als Plädoyer für Zusammenhalt.