La Vie et rien d'autre

Originaltitel:
La Vie et rien d'autre
Weitere Titel:
Life and Nothing But, (Das Leben und nichts anderes)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
135 min. , Farbe
Uraufführung:
6 September 1989
Literarische Vorlage:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Frankreich 1920: Major Delaplane ist der Kommandant einer militärischen Einheit, die mit der Suche und Identifizierung von Kriegsopfern beauftragt wurde. Keine leichte Aufgabe bei 350.000 vermissten französischen Soldaten. Delaplane, der die Bezeichnung „unbekannter Soldat“ verabscheut, widmet sich dieser Aufgabe mit aller Kraft. Er ist überzeugt, dass die Männer, die für ihr Land starben, wenigstens ein Grab mit ihrem Namen verdienen. Mit großen Widerwillen führt er den Befehl aus, dem Kriegsministerium die Leiche eines nicht identifizierten Soldaten zu liefern, die am Grabmal des unbekannten Soldaten, dem Triumphbogen, zum Ruhme Frankreichs bestatten werden soll. Bei seiner Arbeit lernt er die arrogante Irène de Courtil kennen, die nach ihrem Verlobten fahndet. Sie bittet Delaplane um Unterstützung, droht ihm aber gleichzeitig mit ihren guten Verbindungen zu Politikern in Paris. Unbeeindruckt verspricht ihr Dellaplane 1/350.000stel seiner Zeit. Ihre gegenseitige Abneigung schwindet, als Irène versteht, wie ernst es Delaplane mit seiner Arbeit ist. Auch der jungen Alice versucht er, bei der Suche nach ihrem Mann zu helfen. Schließlich stellt er eine überraschende Verbindung zwischen den beiden Männern her. Als er Irène offenbart, wer ihr geliebter Mann tatsächlich war, bricht sie zusammen. Erst als seine Arbeit erledigt ist, ist Delaplane bereit, Alice seine Liebe zu ihr zu gestehen – die allerdings hat kurz zuvor das Land verlassen.
Literatur:
David Michael Hudson. ‘Out of the Impact’. Soldier narrative and the formation of the Great War prose canon. Minneapolis: University of Minnesota, 1994.
Bemerkungen:
Gewann 1990 zwei Césars für den besten Hauptdarsteller und die beste Musik.
Erhältlich: