Nicolai lebt bei seinen Eltern in einem kleinen russischen Dorf. Als Rockmusiker hält er sich mit seiner Band gerade so über Wasser. Seine Eltern sehen in ihm einen Versager und Taugenichts. Deshalb bringen sie ihren Sohn dazu, sich endlich zum Militärdienst zu melden: Die Armee soll endlich einen richtigen Mann aus ihm machen. Plötzlich findet sich Nicolai in Afghanistan wieder, um den dortigen Widerstand zu bekämpfen und das Land von Aufständischen zu befreien. Allerdings hat Nicolai ganz eigene Vorstellungen vom Kampf und lässt meist Menschlichkeit statt gnadenloser Kriegsmoral walten. Er wird gefangen genommen aber entgegen den Erzählungen seiner Kameraden, Kriegsgefangene würden auf schlimmste Weise gefoltert und zerstückelt werden, nimmt ihn eine Gruppe der Mudschaheddin bei sich auf. Je länger der friedliebende Russe unter den Afghanen lebt, desto vertrauter werden sich beide Seiten - bis Nicolai schließlich kaum mehr von den Widerstandskämpfern zu unterscheiden ist.