Der Film "The Zone of Interest" thematisiert das Leben des KZ-Kommandanten Rudolf Höß und seiner Familie, welche in unmittelbarer Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz residierte. Der Film zeichnet ein eindringliches Bild des Alltags dieser Familie, die in einem idyllischen Haus mit Garten direkt neben der Lagermauer wohnt. Der Film zeichnet ein beklemmendes Bild des Alltags dieser Familie, die in einem idyllischen Haus mit Garten direkt neben der Lagermauer wohnt. Hedwig Höß, die Ehefrau des Kommandanten, ist stolz auf ihren Garten, den sie liebevoll pflegt, und führt ein scheinbar normales Familienleben, während im Hintergrund das Grauen des Holocausts allgegenwärtig ist.
Der Film demonstriert die Diskrepanz zwischen der idyllischen Existenz der Familie und den entsetzlichen Verbrechen, die sich unmittelbar hinter der Lagermauer ereignen. Während die Kinder der Familie Höß unbeschwert spielen und Hedwig andere Offiziersfrauen zu Kaffee und Kuchen einlädt, werden im Lager Gefangene ermordet und verbrannt. In seiner Funktion als Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz ist Rudolf Höß mit der Inspektion des Lagers, der Beaufsichtigung des Betriebs der Krematorien sowie der Führung eines familiären Lebens, das von erschreckender Normalität geprägt ist, gleichermaßen gefordert.
Die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Familie und der Realität des Lagers wird ersichtlich, als Hedwigs Mutter bei einem Besuch allmählich die Grausamkeiten des Lagers erkennt und das Haus schließlich fluchtartig verlässt. Der Film schließt mit einem Schnitt in die Gegenwart, wobei das Auschwitz-Birkenau-Museum präsentiert wird, welches die Schrecken der Vergangenheit bewahrt und dokumentiert. "The Zone of Interest" ist eine beklemmende Studie, die sich mit der Banalität des Bösen sowie der erschreckenden Normalität auseinandersetzt, die inmitten des größten Grauens möglich ist.