The War at Home

Originaltitel:
The War at Home
Weitere Titel:
Vietnam - The War at Home
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
100 min. , Farbe
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Buch:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
„Vietnam: The War at Home“ ist ein jahresweiser Rückblick auf die Antikriegsproteste an der Universität von Michigan in Madison (UMM). Er zeigt, wie die Studenten inspiriert durch die Bürgerrechtsbewegung bereits 1964 gegen den Vietnamkrieg zu protestieren, auf welche Weise Gruppen wie die „Studenten für eine demokratische Gesellschaft“ (SDS) oder die Vereinigung der „Vietnam Veteranen gegen Krieg“ (VVAW) die Studentenproteste bündelten sowie die Reaktionen auf diese Gruppen, etwa die Räumung des Campus durch Polizeikräfte, die Bezeichnung der Protestler als „unamerikanisch“ durch Politiker aller Fraktionen, Johnsons „Wahrheitsgruppen“ (truth groups) mit ihrer Pro-Krieg Propaganda als auch die Schiesserei an der Kent State. Der Film macht deutlich, dass „Hippies“ und Protestler keinesfalls ein und dasselbe war und erläutert, warum Madison, Wisconsin, damals als besonders fortschrittlich galt. Er bemüht sich, ein umfassendes Bild der Vorgänge an der UMM zu präsentieren, wozu auch die Formierung einer kleinen militanten Gruppe, der „Neujahrs-Gang“ gehört. Deren Mitglied Karl Amstrong verübte Anfang der siebziger Jahre einen Sprengstoffanschlag auf das vom Pentagon unterstützte Mathematik Gebäude. Ferner unternahm die Gruppe einen Brandanschlag auf das Zentrum des Reserve Offiziers Training Corps niederbrannte und einen weiteren Anschlag auf ein nahegelegende Munitionsfabrik, der allerdings wegen eines Blindgänger fehlschlug. Der Student, der hier für die Verantwortung übernahm, wurde zunächst zu zwanzig Jahren verurteilt, dann aber im Jahr nach dem Erscheinen des Film freigelassen.
Literatur:
Bemerkungen:
Der Film gilt als Standard-Dokumentation über ein einstmals hoch kontroverses Thema, die altes Nachrichtenmaterial und Interviews miteinander verbindet.
Die Dokumentation gewann den Spezialpreis der Jury des nicht mehr existierenden U.S. Film Festivals und war 1979 als bester Dokumentarfilm für einen Oscar nominiert.
Erhältlich:
VHS NTSC, DVD