Der Film beginnt im Dresden der Vorkriegszeit und erzählt die Geschichte von Ralph, dem ältesten Sohn eines prinzipienfesten und ordnungsliebenden Straßenbahnschaffners. Durch Machtergreifung der Nazis, Krieg, Niederlage und Neuanfang nach dem Krieg gerät die starre, kleinbürgerliche Welt des Vaters ins Wanken. Nach der Einberufung des Vaters sind Mutter und Söhne auf sich allein gestellt. Schnell entwickelt die Mutter, so wie Ralph, einen pragmatischen Überlebenswillen ohne jeden moralischen Skrupel.