Russland 1946, kurz nach dem zweiten Weltkrieg: Eine Gruppe von Wehrmachtssoldaten, die sich in russischer Gefangenschaft befindet, wird in einem Frauenlager in der Nähe von Leningrad untergebracht. Unter der Führung des strengen Kommandanten Pavlov sind es vor allem Frauen, die das Personal des Lagers bilden. Sie reagieren mit Ablehnung und Hass auf die deutschen Kriegsgefangenen, die als Kriegsgegner viele ihre Angehörigen und Geliebten getötet haben. Nur die Lagerärztin Natalia ist bemüht, die Soldaten menschlich zu behandeln. Allerdings hat Pavlov, der dies nicht gerne sieht, ein Druckmittel gegen sie in der Hand, denn ihr geistig und körperlich versehrter Mann befindet sich ebenfalls im Lager, doch nur solange der Kommandant dies zulässt. Der dienstbeflissene Pavlov versucht zudem, unter den Gefangenen hochrangige SS-Offiziere ausfindig zu machen. Aus diesem Grund setzt er Natalia auf die Häftlinge an, damit sie eine Beziehung zu ihnen aufbaut und sie schließlich entlarven kann. Sein Verdacht richtet sich dabei vor allem gegen die beiden Soldaten Klaus und Max. Natalia ist bald nicht nur in einem Konflikt zwischen ihren Bemühungen um Menschlichkeit und dem Druck des Kommandanten, sondern entwickelt auch immer stärkere Gefühle für Max.