Vozmezdiye

Originaltitel:
Vozmezdiye
Weitere Titel:
(Man wird nicht als Soldat geboren), Soldatami ne rozdajutsja, Soldiers Aren't Born
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
119 min. , Farbe
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Konstantin Simonov. Soldatami ne rozdajutsja. Moskva: Sovetskij pisatel', 1964.

Konstantin Simonow. Man wird nicht als Soldat geboren. Berlin: Verl. Kultur u. Fortschritt, 1967.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Stalingrad. Es ist die Neujahrsnacht 1942/43: Drei Monate schon dauert der Kampf um die Stadt, seit sechs Wochen hat die Rote Armee den Feind eingekesselt. 22 deutsche Divisionen sitzen in einer eisigen Falle und warten auf den Angriff, der in dieser Nacht beginnen wird. Die Ärztin Tanja und der Politoffizier und Frontkorrespondent Sinzow unterstehen dem General und Divisionskommandeur Serpilin, der vor dem Krieg wegen einer Kritik an der Militärpolitik Stalins bittere Jahre durchleben musste, dann aber im blutigen Sommer 1941 die faschistischen Panzerangriffe abwehren konnte. Nun steht die Schlacht der Schlachten bevor. Auf ihrem Vormarsch begegnet die sowjetische Armee überall unvorstellbaren Grausamkeiten. Dies stellt die Rote Armee auch in den eigenen Reihen vor nie gekannte Probleme: Die Politabteilung trifft linientreue Entscheidungen, doch oftmals ohne Berücksichtigung der menschlichen Komponente. Für Serpilin ist das unbegreiflich. Inzwischen ist das Schicksal der deutschen Soldaten unter ihrem Befehlshaber, Feldmarschall Paulus, besiegelt. Am 2. Februar 1943 wird nach dem Sieg der Truppen der Don-Front über die Faschisten die Kriegswende eingeleitet.

Schlagworte:
Literatur:
Bemerkungen:
Der russische Schriftsteller Konstantin Simonow (1915 - 1979) bezeichnete die Darstellung des Krieges als "Thema seines Lebens". Doch sind seine Romane, die die Vorlage für Filme wie "Die Lebenden und die Toten" und den daran anknüpfenden Spielfilm "Man wird nicht als Soldat geboren" lieferten, keine Kriegsbücher im herkömmlichen Sinne: Simonow konzentrierte sich auf die Auswirkung des Krieges auf Individuen. Regisseur Alexander Stolper, eng mit Simonow befreundet, entspricht dieser Intention und spart große Schlachtszenen aus.
Erhältlich: