Der Fotograf Thomas Billhardt dokumentierte 1967 den Vietnamkrieg. Viele seiner Bilder gingen um die Welt. Eines zeigt ein totes Kind, das bei einem Bombenangriff ums Leben gekommen war.
Drei Jahrzehnte nach dem Krieg reiste Billhardt wieder nach Vietnam, um die Familie des toten Kindes zu suchen und ihr das Foto zu geben. Dabei besucht er Orte und Menschen, deren Kriegserfahrungen er damals fotografiert und in Deutschland veröffentlicht hat. Aus der Zeit von 1969 blieb Billhardt auch eine schöne Erinnerung, die den roten Faden des Films bildet: Ein junges, hübsches Mädchen, das er auf der Nationalstrasse Nr. 1 kennen lernte. Sie hieß Hong Li und reparierte als Arbeiterin einer Brigade zerstörte Versorgungswege. Über den Dolmetscher erfuhr Thomas Billhardt das Leid eines jungen Mädchens, das unter primitivsten Bedingungen weit weg von Zuhause lebte... Mit Hilfe der Bevölkerung und einer Ausstellung im Zentrum Hanois versucht er sie wiederzufinden.