Im Mittelpunkt des Films steht Mohammed Hejazi, ein 13-jähriger Zeitungsjunge, der die Schule abgebrochen hat und seine freie Zeit meistens damit verbringt, zusammen mit seinen Freunden israelische Soldaten mit Steinen zu bewerfen. Und das obwohl sein bester Freund dabei von den Soldaten erschossen wurde und sein Vater, der einige Zeit in einem israelischen Gefängnis gesessen hat, ihn schon mal zu Hause angebunden hat, damit er nicht hinaus kann.
Mohammend wie auch später im Film die Erwachsenen versuchen ihre Gefühlen und Wünsche in Worte zu fassen. Ihre Zukunftsvorstellungen reichen von friedlicher Koexistenz mit den Israelis, dem Wunsch endlich in Ruhe gelassen zu werden bis hin zur völligen Vertreibung der israelis nicht nur aus Gaza sondern aus der ganzen Region.
Longley muss nicht lange nach Bildern suchen, die diese Wut und Verzweifelung illustrieren: israelische Panzer zerstören Häuser und Dattelhaine; ein absurder Verkehrsstau am Strand, nachdem die Checkpoints geschlossen wurden, die Notaufnahme eines Krankenhauses, überfüllt von verwundeten Palestinensern, darunter viele Kinder, nachdem die israelische Armee ein nicht identifiziertes Gas eingesetzt hat.
Longley hat seinen Film im klassischen „cinéma vérité“-Style gehalten. Kein Erzähler erläutert das Geschehen, die Menschen erzählen ihre Geschichte im Interview.